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Exzellenzpreis St. Exupérie

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Rosa Tübek und Luisa Wattenbach (beide Q4) sind am19.2.2020 zusammen mit 14 Schülerinnen und Schülern der Albert-Schweitzer-Schule Kassel mit dem Exzellenzpreis St. Exupérie ausgezeichnet worden. In einer kleinen Feier, die federführend vom LK Französisch der Q4 der ASS und seiner Lehrerin Frau Göbel gestaltet wurde, wurden beide für ihren besonderen Einsatz für die französische Sprache im Rahmen der Unterrichtsarbeit zum Prix des Lycéens ausgezeichnet. Der Geld-Preis wurde vom Frankreichforum Hessen gestiftet. Sowohl dessen Vertreter, Herr Leuck, als auch der Schulleiter der ASS, Herr Crede, würdigten das Engagement der Französisch- Lernerinnen und Lerner in sehr überzeugender und den Schülern zugewandter Weise. Beide unterstrichen die Bedeutung der französischen Sprache und Kultur für die Fortentwicklung eines geeinten Europa.

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Text und Bilder: B. Neumann-Westhoff

 

Jugend forscht zur Chillipflanze

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Jugend forscht-Projekt zur Chillipflanze

Zwei Jahre nachdem die JGS-Schülerinnen Jessica Grabowski, Annalena Bödiker und Felicia Walter den Bundessieg „Jugend forscht“ in der Kategorie Biologie gewonnen haben, arbeitet nun seit über einem Jahr ein neues Team aus JGS-Schülern an einem vielversprechenden Projekt. Ihre Namen sind Emre Yildirim, Tim Oehme, Max Adler und Simon Ebentheuer aus der Q2. Ihr Projekt: Die Erstellung eines Stammbaums der Capsicum annuum. Dabei handelt es sich um die Chillipflanze, die seit vielen Jahrhunderten von uns Menschen kultiviert worden ist und deren genaue Verwandtschaftsverhältnisse dennoch bis heute unklar sind. Zum Vergleich züchten die Nachwuchsbiologen sowohl zu Hause als auch auf dem Unigelände der Universität Kassel nicht nur die Art Capsicum annuum, sondern auch andere Arten der Gattung Capsicum. Diese werden sie im Anschluss genetisch bestimmen und vergleichen, um Verwandtschaftsverhältnisse nachzuweisen und diese in einem Stammbaum zusammenzutragen. Dafür pflanzten sie über 30 Arten, unter anderem seltene und in Europa nicht erhältliche Varianten aus Malaysia, Indonesien, Indien, der Türkei, Chile, Thailand, China sowie global vertretene Arten, von denen sie, als ich sie in den Gewächshausanlagen der Uni Kassel Anfang Oktober traf, je drei Proben nahmen, um sie zu trocknen. Die DNA der getrockneten Proben werden später mit dem sogenannten PCR-Verfahren genetisch vervielfältigt und weitergehend mit sogenannten Mikrosatelliten auf Übereinstimmungen und Unterschiede in ihrem genetischen Code untersucht. Der besondere Fokus liegt dabei auf SSRs (Simple Sequence Repeats), welche molekulare Marker (Indikatoren) sind, die sichtbar gemacht werden können. So lassen sich nämlich Wiederholungen und bestimmte Muster in der Abfolge der Basenpaare der DNA erkennen und in ihrer Gleich- bzw. Andersartigkeit im Vergleich zu anderen Sorten in Beziehung setzen. 

Begleitet wird das Projekt von JGS-Lehrer Ingo Brauer, der selbst in Studentenzeiten schon zu Mikrosatelliten und genetischen Verwandtschaftsverhältnissen geforscht hat und die Aktualität des Gebiets sowie seine rasche Entwicklung betont. „Vor 15 oder 20 Jahren war das Feld noch ein ganz anderes“, sagt er.
Fachkundige Unterstützung bekommt das Team auch von dem Diplom-Biologen und Doktoranden Malte Zirpel (Abteilung molekulare Systematik und Morphologie der Pflanzen, Universität Kassel), der ebenfalls in dem Bereich forscht und zuletzt die Macaranga, eine indonesische Ameisenpflanze, untersuchte.
Inzwischen haben die drei ihre molekularen Untersuchungen im Genlabor des Schülerforschungszentrums Nordhessen begonnen.
Wir wünschen unserem Forscherteam viel Erfolg bei ihrem Vorhaben und im Jugend forscht-Wettbewerb.

1 Anzucht unserer Proben Geächshaus

2 Schöne rote Früchte AVZ

3 Glockenförmige Frucht

4 Probennahme AVZ

5 Grüne Fruchteinzeln

6 Schwarze Frucht

Fotos der Capsicum-Proben des Teams (Gewächshausanlagen der Universität Kassel, AVZ und Witzenhausen) und von der Probennahme im Freilandgelände der Universität Kassel, Institut Biologie

Text: Lukas Joop, Ingo Brauer
Fotos: Lukas Joop, Emre Yildirim, Tim Oehme, Max Adler, Simon Ebentheuer, Ingo Brauer

Jazzkonzert HSS und JGS

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"Mitreißende Party der Big Bands von HSS und JGS"

- so betitelte die HNA ihren Bericht über das gemeinsame Jazzkonzert der beiden Schulen. Lesen Sie im Folgenden den ganzen Artikel.

 

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Samstag, 15. Februar 2020, Hessische Allgemeine (Kassel-Mitte) / Kultur Kreis Kassel

Mitreißende Party der Big Bands von HSS und JGS


VON STEVE KUBERCZYK-STEIN
Kassel – Ein besonderer Abend nicht nur für die Akteure, sondern auch für die Verwandtschaft, Freunde und Mitschüler: Die Jazz-Formationen und Big Bands der Heinrich Schütz-Schule und der Jacob Grimm-Schule luden am Donnerstag zum gemeinsamen Jazzkonzert.
Die Aula der HSS war bis auf den letzten Platz gefüllt, die Stimmung vom ersten Stück an prächtig, das musikalische Niveau der jungen Musiker beachtlich bis begeisternd. Mit einem verschmitzten Seitenhieb eröffnete HSS-Rektorin Ines Blumenstein den Abend: „ Freuen wir uns auf Germanys next Top Jazz-Nachwuchs. Im Gegensatz zu Heidi Klums Top-Modells laufen bei uns Künstler auf, die wirklich was können.“ Für den Beleg sorgte zum Auftakt schon die Bläsergruppe Jahrgangsstufe 6 der HSS (Leitung: Barbara Kühne), die sich mit Melodien aus dem Film „Fluch der Karibik“ und einem forschen „Rock Around The Clock“ in die Herzen spielte. Bemerkenswert: Erst seit 18 Monaten haben die Schüler Unterricht.
Ein paar Jahre weiter sind die Jazz-Ensembles der JGS (Leitung: Gunther Fuhr/ Florian Brauer), die mit starken Bläsersätzen und cooler Performance Stücke wie „Anthropology“ von Charlie Parker brachte und die Schulmusiker der Mini Big Band der HSS. Mit „Seven Nations Army“ von The White Stripes wurde zur Bühne marschiert, um dort unter anderen mit „Satisfaction“ von den Stones, „25 Or 6 To 4“ von Chicago und zwei kess auftretenden Sängerinnen zu begeistern. Humorvolle Fußnote am Rande: Dasss die Bezeichnung Mini Big Band nicht ganz schlüssig ist, amüsierte die Besucher. Der Vorschlag eines Leiters – „besser, wir nennen uns nur noch Big Band“ – ebenfalls.
Nach der Pause gehörte die Bühne der Big Band der JGS (Leitung: Lisa Sommerfeld). Mit dem Beatles-Klassiker „Here Comes The Sun“ gaben die jungen Musiker die Stimmung vor: Mit Schwung, Swing, guter Laune, weiteren Pop-Klassikern und guten Solostimmen sorgte das 30-köpfige Kollektiv für sonnige Stimmung und Euphorie bei den Besuchern.
Ein Ständchen gab es für die schwangere Lisa Sommerfeld, die in die Babypause geht. Gerührt und lachend bedankte sie sich: „Das Kind hat mitgetanzt.“ Mit Standing Ovations verabschiedeten die Besucher alle Akteure des Abends.

 

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Auch die Redaktion unserer Schülerzeitung JacobsBlick war vor Ort und hat die Eindrücke vom Konzert festgehalten: 

Das Konzert hat auf voller Länge begeistert, nicht nur die Jacob-Grimm-Schule hat wie erwartet eine großartige Leistung gezeigt, sondern auch die jüngeren Schüler der Heinrich-Schütz-Schule, welche den Anfang machten. Begonnen haben diese mit dem Blasorchester der sechsten Klasse, viele der dortigen Talente haben den Unterricht auf den jeweiligen Instrumenten erst vor 18 Monaten begonnen. Angefangen haben die kleinen Künstler mit Klassikern, wie “Fluch der Karibik” oder “Mambo No.5”. Nachdem das Orchester mit tosendem Applaus verabschiedet wurde trat das Jazz-Ensemble der JGS auf. Die Jazz-Combo unter der Leitung von Gunther Fuhr hat Songs auf einem Niveau präsentiert, welche auch genauso im Birdland in New York hätten gespielt werden können,  dem ehemaligen Jazzclub, benannt nach Charlie “Bird” Parker. Auch vor diesem Künstler hat die Jazzcombo keinen Halt gemacht und hat das Stück “Ornithology” gespielt. Ebenfalls kamen Klassiker wie “Come on come over” von Jaco Pastorius oder “Dancing Ambler”, arrangiert von Jonathan Diegler vor. Nachdem die Künstler ebenfalls mit donnerndem Applaus von der Bühne gingen, kann die Mini-Big-Band der HSS auf die Bühne gestürmt. Die Talente fingen am hinteren Ende der Halle an zu spielen und bewegten sich musizierend an dem Publikum vorbei, das schon bei den ersten Tönen in Applaus ausbrach. Das Ensemble spielte unter anderem “(I can't get no) Satisfaction” von den Stones und das Stück “25 or 6 to 4” von Chicago. Nach einer kurzen Pause gehörte die Bühne für den restlichen Abend der Big Band der Jacob-Grimm-Schule, die bereits zwei Wochen zuvor bei "Schulen musizieren" hier zu hören war. Die Big Band überzeugte mit Liedern von den Beatles und anderen Klassikern und als die musikalische Unterstützung durch Sänger dazu kam, rundete dies den Auftritt perfekt ab. Der Abend war durch und durch gelungen und wurde am Ende mit standing ovations und lauten Zugabe-Wünschen gewürdigt.

Text: Lara Bialecki

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Fotos: Lara Bialecki, Meike Bachmann

Schlüssel zum Glück - Berufsinformation 2020

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Auf der Suche nach dem Schlüssel zum Glück - Der Berufsinformationstag 2020

Wie soll es nach dem Abitur weitergehen? In welchem Beruf sehe ich mich möglicherweise? Und woher soll ich eigentlich wissen, was der richtige Beruf für mich ist? Einer Kölner Studie zufolge weiß etwa 1/3 der Jugendlichen nicht, wie es nach dem Abitur weitergehen soll..
In einem Interview der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 13.12.2015 begründet der berühmte Göttinger Hirnforscher Professor Gerald Hüther, warum erst die Arbeit den Menschen zum Menschen macht. Da der Mensch ein zoon politikon, ein soziales Wesen sei, habe er das Bedürfnis, sich als Teil der Gemeinschaft zu verstehen. Hüther zufolge kann man am besten durch Arbeit seine Verbundenheit mit der Gemeinschaft zum Ausdruck bringen, aber auch den Wunsch nach Freiheit und Autonomie verwirklichen. Diese Ansicht zeigt die Tragweite, die die Berufswahl mit sich bringt. Deutlich wird darin auch die Notwendigkeit, Jugendlichen Hilfe an die Hand zu geben, wie eine solche Entscheidung aussehen kann.
‘To find out, what one is fitted to do and to secure an opportunity to do it is the key to happiness.´
Mit diesem Zitat von John Dewey, das sinngemäß bedeutet: „Herauszufinden, wozu man geeignet ist, und eine Gelegenheit zu finden, das zu tun, ist der Schlüssel zum Glück“, brachte Heike Haschen in der Eröffnungsrede das Anliegen des jährlich an der JGS stattfindenden Berufsinformationstages für die Q2 auf den Punkt.
Zur Einführung konnte Frau Dr. Andrea Bindig für einen Vortrag gewonnen werden. Selbst ehemalige Schülerin der JGS, legte sie ihr Abitur im Jahr 2000 an unserer Schule ab. Als Mitbegründerin der Jugendzukunftskonferenz kehrte die inzwischen promovierte Richterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Bundesverfassungsgerichtes in Karlsruhe an die JGS zurück, um zum Thema „BERUF-UNG?“ zu sprechen. Selbst schon früh entschieden, Juristin werden zu wollen, gab Frau Dr. Bindig Einblicke in statistische Werte der aktuellen Shell Studie, die zeigt, dass die Prioritäten bei den Berufswünschen der Jugendlichen auf Sicherheit, dem Wunsch nach sinnvoller Tätigkeit als auch einer guten Work-Life-Balance liegen. Außerdem sprach sie davon, was junge Menschen ihrer Meinung nach im Gepäck haben sollten, wenn sie sich auf die Suche nach ihrem Beruf begeben: die Bereitschaft, offen zu sein für Neues, keine Angst vor Fehlern zu haben, sondern sich an ihnen weiter zu entwickeln und Selbsteinschätzung zu erlernen, Achtsamkeit, Resilienz und Wertschätzung sowie die Fähigkeit, neugierig zu bleiben.
Nach diesen allgemeinen Impulsen und der Gelegenheit für Rückfragen, haben die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Workshops, in die sie sich vorab eingewählt hatten, konkrete Einblicke in einzelne Berufe erhalten. Es stellten sich Vertreterinnen und Vertreter ganz unterschiedlicher Berufe aus Bereichen wie Beratung, Management, Architektur, Medien und Kultur vor und boten Gelegenheit zum Gespräch. Neu dabei war das Finanzamt.

 

Foto: Indira Marukic

Hallenfußballturnier der Goethe-Schule

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Beim diesjährigen Hallenfußballturnier, ausgerichtet vom Goethe-Gymnasium, nahm wieder eine Mannschaft der Jacob-Grimm-Schule teil. Im gesamten Turnier überzeugte unser Team mit guten Leistungen. Die ersten Spiele wurden souverän gewonnen. Das Team des Goethe-Gymnasiums war allerdings stärker und besiegte uns. Als 2. der Gruppenphase spielten wir gegen die Herderschule und schieden dann leider aus dem Turnier aus. 

Fußballturnier2020

 

 

 

 

 

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