Empfang mit dem Bundespräsidenten

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DSC 0743Dieser Sonntag war ein besonderer in Kassel: Lukas Joop, Florentine Wiesmann und Johannes Wöllenstein hatten an diesem Morgen die Möglichkeit, den deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, der Ende Juni den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. zu dessen einhundertjährigem Bestehen in Kassel besuchte, zu treffen. Dieser nutzte die Gelegenheit, um für die Verteidigung der Demokratie zu werben und vor den Gefahren von Rechtsextremismus zu warnen. Zu dem Empfang waren neben Mitarbeitern des Volksbundes ausgewählte Journalisten eingeladen, zu denen auch die drei Schülerzeitungsredakteure des „jacobsblick“, der Schülerzeitung der Jacob-Grimm-Schule, gehörten. Anschließend befanden sich diese unter den geladenen Gästen des multireligiösen Gottesdiensts, der in der Martinskirche begangen wurde.
Die Veranstaltung wurde von dem vermutlich politisch motivierten Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke überschattet. So wurde der Anlass genutzt, um zu einer lebendigen Erinnerungskultur aufzurufen, historische Lehren zu ziehen und ein Demokratieverständnis abzuleiten, dass uns „beschämt machen muss“, wenn wir jemanden wie Walter Lübcke nicht schützen können, so Steinmeier. Es sei sogar ein „Treffen unter Freunden": Denn der heutige Bundespräsident, frühere Außenminister, Chef des Bundeskanzleramts sowie niedersächsische Staatssekretär blieb dem Volksbund in all seinen Funktionen stets verbunden und unterstützte dessen internationale Friedensarbeit. Die Jubiläumsfeier, die unter dem Motto „Frieden braucht Mut“ begangen wurde, warb ferner für eine Friedensbewegung auf europäischer Ebene sowie eine vertiefte Verständigung.

Text: Lukas Joop/Annabelle Weyer

Fotos: Pressestelle Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Fotograf: Uwe Zucchi 

 

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