Umweltschule JGS

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Blühende JGS

Umweltbildung hat an der JGS in Form der AG Lebenswissenschaften eine über 30jährige Tradition. Sichtbar ist das überall auf dem Schulgelände: der von Schüler*innen angelegte und gepflegte Teich im Garten, das Schularboreum, besser bekannt als Hannah-Müller-Baumpark, die Beete der „Essbaren JGS“, in denen Schüler*innen für die Schuleigene Cafete Nahrungsmittel anbauen. Im Rahmen der Bewerbung zur Umweltschule wurden unter der Anleitung von Meike Görth laufende Projekte fortgesetzt und vertieft, sowie neue Vorhaben geplant. Unter Beteiligung der Chemie- und Biologie-Lks der Q2 (Sj. 2019/20) und Q1 (Sj. 2020/21) wurde das Projekt „Blühende JGS“ geplant und umgesetzt. Dabei wurde in Kooperation mit dem Fachbereich Architektur, Stadtplanung und Landschaftsplanung der Universität Kassel unter der Leitung von Dr. Ing. Florian Bellin-Harder und Studierenden eine Wildblumenwiese geplant und angelegt. Sie unterscheidet sich von einer herkömmlichen Wildblumenwiese, wie sie inzwischen häufig auf Grünflächen zu sehen ist, dahingehend, dass Kalkschotter als Substrat verwendet wird, und eine genau abgestimmte Saatmischung, die eine mehrjährige und fast ganzjährig blühende Wiese hervorbringt, ausgebracht wird. So bekommen nicht nur Insekten ein Zuhause, auch für nachfolgende Biologiekurse kann die Fläche im Themenbereich Ökologie zu Forschungszwecken genutzt werden.

Am 2.10.20 konnte die Aussaat endlich erfolgen, nachdem sie aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden musste. Wir freuen uns über die Auszeichnung als Umweltschule!

 

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Text und Bilder: Meike Bachmann