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Attraktives Alternativprogramm zum Praktikum u.a. mit Kunstprojekt "SELFIT"

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DSC 0032Besonders die Einführungsphase der Jacob-Grimm-Schule traf der Distanzunterricht hart: Das hieß fünf Monate lang zuhause lernen. Normalerweise hätten die Schüler*innen ihr Betriebspraktikum im April absolviert, aber auch dieses musste pandemiebedingt verschoben werden. Doch nun konnte dieses in den letzten beiden Wochen vor den Sommerferien stattfinden. So konnten die 215 Schüler*innen der Einführungsphase neue Eindrücke sammeln und Orientierung finden, was in dieser Zeit natürlich besonders wichtig ist. Für 77 Schüler*innen der Einführungsphase bedeutete die Pandemie aber auch, dass sie keinen Betrieb fanden, der einen Praktikumsplatz zur Verfügung stellen konnte. Für sie hat sich die Leiterin der Berufs- und Studienorientierung an der JGS, Heike Haschen, mit Unterstützung zahlreicher Kolleg*innen und der Schulleitung jedoch in diesem Jahr ein besonders Alternativprogramm auf die Beine gestellt. So konnten die Jugendlichen zwischen dem Kunstprojekt „SELFIT“ mit der Künstlerin Katrin Leitner und der Schauspielerin Valeska Weber (organisiert von Domenica Haas), dem Projekt Datenverarbeitung, in dem der Kollege Jörg Geßner Einblicke in die Arbeit mit Office-Paketen, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen gab, was im Rahmen der Digitalisierung einen immer größeren Stellenwert bekommt, sowie der Praxisphase „Studienorientierung“ in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften der Universität Kassel entscheiden (Organisation: Violetta di Fuccia). In diesem Projekt wurde den 23 Interessierten ein Überblick über die mathematisch-naturwissenschaftlichen Studiengänge, ihre Ausrichtung, Inhalte und Berufsperspektiven gegeben, sie erhielten die Möglichkeit eines Austauschs mit Studierenden sowie Lehrenden der Universität und der eigenen Recherche zu verschiedenen Berufsfeldern anhand digitaler Ressourcen sowie anschließender Reflexion, was sicherlich eine gute Grundlage für die spätere Berufsentscheidung bot.

DSC 0068Darüber hinaus gab es zum Auftakt für alle einen Workshop mit Herrn Dr. Wieland von der Agentur für Arbeit sowie eine mehrtägige, individuelle Recherchephase, die zu einem Berufsfeld oder Thema des Bereichs Studien- und Berufsorientierung durchgeführt werden sollte und in einer Präsentation vor Mitschüler*innen und den betreuenden Kolleg*innen der JGS mündete. 

Besonders bemerkenswert war die Präsentation der 36 Schüler*innen, die ihre Ergebnisse aus dem Kunstprojekt am Ende der zweiwöchigen Projektphase einem kleinen Publikum zeigten. Zu sehen waren neonbunte Installationen, Projektionen, Ton- und Filmaufnahmen sowie kleine Performances rund um das Thema Selbstporträts, das eigene Selbstbild im Zusammenhang mit den sozialen Medien und den Prozess des „sich selbst Darstellens und Abbildens“, mit dem die Jugendlichen frei experimentierten. Die Teilnehmer*innen stellten sich zusammen mit der bildenden Künstlerin Katrin Leitner und Schauspielerin Valeska Weber, unterstützt vom Kulturnetz Kassel e.V., Fragen wie: „Wer bin ich? Was ist mein inneres Selbst? Wer und was werde ich später einmal sein?“ und ebneten so mit ihrer Zwischenpräsentation den Weg zu einem „temporären Selfiemuseum“, das in Form einer multimedialen Installation im November in Kassel realisiert werden soll. Darüber hinaus machten die Schüler*innen in ihrer Reflexion zum Abschluss der Präsentation deutlich, wie wichtig, produktiv und gemeinschaftsstiftend ein solches Projekt gerade nach diesem Pandemiejahr und der Isolation im eigenen Heim sein kann.

Text und Fotos zum Projekt "SELFIT": Annabelle Weyer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zahlreiche Ehrungen für JGS-Abiturient*innen

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DSC 0036Wer das Abibuch in der Hand hält, schaut auf ein „Drama in III Akten“ als großformatige „Reclamm“-Ausgabe - welches als Schlüssel zum Abitur bezeichnet wird. Dramatisch waren sicherlich die letzten Monate, besonders auch für die Abiturient*innen, die sich immer wieder auf neue Situationen zwischen Distanz- und Präsenzunterricht einstellen mussten. Schon früh war klar, dass in diesem Jahr alles etwas anders sein würde und auch der traditionelle „Abiball“ der Jacob-Grimm-Schule nicht stattfinden kann. Dennoch gelang es der Schulleitung und dem Organisator Thomas Wittwer kurzfristig, eine Abiturfeier mit Zeugnisübergabe in der Stadthalle Baunatal zu organisieren - auch wenn diese in Etappen und nicht gleichzeitig mit allen Kursen stattfinden konnte.

Dies war angesichts der zahlreichen Ehrungen umso erfreulicher und die 166 Abiturient*innen konnten trotz Pandemie nun ihre Abiturzeugnisse in feierlichem Rahmen überreicht bekommen.
DSC 0117Eingerahmt wurde die Übergabe durch Reden der Schulleiterin Kerstin Otto sowie des Abiturienten Simon Richter und auch der Dank an die Tutor*innen, die in diesem Jahr besonders viele E-Mails mit immer neuen Erlassen und Informationen zu verschicken hatten, durfte nicht fehlen. Die musikalischen und erheiternden Beiträge des Musik- und Biologielehrers Florian Brauer trugen darüber hinaus einen wesentlichen Beitrag zu der feierlichen und ausgelassenen Stimmung bei, wodurch deutlich wurde, wie wichtig eine solche gemeinsame Feier am Ende der Schulzeit ist.
Die zahlreichen Ehrungen an diesem Abend spiegelten die herausragenden Leistungen sowie das Engagement und den Einsatz in vielfältigen Bereichen wider.
Schulleiterin Kerstin Otto ehrte nicht nur die zehn besten Abiturient*innen mit den hervorragenden Abschlüssen von 1,0 bis 1,2 (Charlotte Ahrendts, Leon Becker, Hannah Fiona Bosmann, Jasmin Iqbal, Carolin Sophia Kreß, Yuying Lin, Tim Oehme, Eva Anna Plath, Elisabeth Magdalene Rehborn, Julia Ritter), sondern es folgten zahlreiche weitere Preisverleihungen: So bat der Förderverein der Jacob-Grimm-Schule die Abiturientin Charlotte Ahrendts, die nebenbei auch noch Fotos der gesamten Veranstaltung machte, für das beste Abitur, sowohl den Mathematikpreis als auch den Physikpreis für besondere Leistungen auf die Bühne.
Neben dem Stadtschulsprecher Simon Richter wurden Lea Maria Addy, Max Maurice Adler, Madita Berenike Bollenbach, Luca Maria Fuhrmann, Lucy Franka Hartstang, Jola Käthe Heimbs, Lotte Anna Jule Heinrich, Dominik Ernst Hemming, Manuel Moderow, Anouk Luise Nolte, Emma Pfannstiel, Elisabeth Magdalene Rehborn, Mignon Luna-Maria Vahl, Medea von Löhneysen, Florentine Wiesmann und Johannes Christoph Wöllenstein für ihr besonderes Engagement in der Schülervertretung geehrt.
DSC 0093Des Weiteren wurden besondere Leistungen in den Fächern Latein (Hannah Fiona Bosmann), Kunst (Mignon Luna-Maria Vahl), Physik (Max Maurice Adler, Finn Schulze), Mathematik (Ruizhi Wang) und Informatik (Celina Anja Werkmeister) gewürdigt, im Fach Chemie wurden Simon Richter, Carolin Kreß und Emre Yildirim mit dem Preis der Gesellschaft deutscher Chemiker e.V. (GdCh) für die jahrgangsbesten Abiturient*innen geehrt und erhielten eine Jahresmitgliedschaft beim GdCh plus einen Buchpreis, wie auch alle anderen, die herausragende Leistungen gezeigt hatten.
Des Weiteren wurden Medea von Löhneysen, Anouk Luise Nolte, Eva Anna Plath und Milaine Taye für ihre Leistungen bei den Cambridge Advanced Prüfungen auf die Bühne gerufen, Medea von Löhneysen erreichte die Bestnote und zeigte dabei Englischkenntnisse auf muttersprachlichem Niveau.
Auf diese Weise konnten die Abiturient*innen in angemessenem Rahmen ihre bestandenen Prüfungen feiern und sich voneinander verabschieden. Wir wünschen allen Absolvent*innen alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg!

Text: Annabelle Weyer, Fotos: Charlotte Ahrendts

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Komische Lyrik auf der Bühne

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Kom.Lyrik 02.07.2021 K H Mierke 4086 6845Im Rahmen des Jubiläumsprogramms anlässlich der 100. Geburtstage des Kasseler Schriftstellerpaares Christine Brückner und Otto Heinrich Kühner (beide 1921–1996) führt die Stiftung Brückner-Kühner in Kooperation mit dem Schultheaterzentrum Nordhessen, dem Offenen Kanal Kassel, der Well being Stiftung und dem Netzwerk Lyrik seit dem letzten Jahr das Projekt „Strebe zum Halben! Komische Lyrik auf die Bühne!“ zu Ehren von Otto Heinrich Kühner durch.
Glücklicherweise konnten trotz der Pandemie nun nach einer an den Schulen denkbar schwierigen Vorbereitungsphase am 2. Juli die bisher erarbeiteten Ergebnisse in der UK 14 / Schultheaterzentrum Nordhessen präsentiert werden: 10 Gruppen ganz unterschiedlicher Schulformen zeigten ihre Umsetzungen komischer Gedichte von Otto Heinrich Kühner, Dagmara Kraus, Christian Maintz, Dalibor Marković, Karla Reimert, Nora Gomringer, Michael Lentz u.a.: Verarbeitungen mit Mitteln des Darstellenden Spiels auf der Bühne, des Films, der Vertonung bzw. musikalischen Aufführung. Bei der Vorbereitung wurden sie dabei in Workshops von AutorInnen der Gedichte und weiteren KünstlerInnen unterstützt. Die Schulgruppen kamen neben dem DS-Kurs von Ede Müller (Q2) und dem Musik-Leistungskurs (Q2) von Florian Brauer (beide Jacob-Grimm-Schule) von der Schule am Wall, der Käthe-Kollwitz-Schule (Hofgeismar), dem Lichtenberg-Gymnasium, der Elisabeth-Knipping-Schule, dem Wilhelmsgymnasium und dem Friedrichsgymnasium.
Die mit Gesprächen erweiterten Präsentationen in der UK14 erfolgten unter Beteiligung von Dagmara Kraus, Christian Maintz, Dalibor Marković und Karla Reimert, die ihre Gedichte vortrugen und sich mit den SchülerInnen und ihren LehrerInnen bzw. SpielleiterInnen in Gesprächen zum bisherigen Prozess austauschten. Kurator Friedrich W. Block führte moderierend durch das vierstündige Programm, das nur von den aktiv Beteiligten live verfolgt werden konnte. Der Offene Kanal Kassel wird jedoch einen Mitschnitt an folgenden Tagen senden: Die Sendung läuft am Donnerstag, den 22.7. um 18 Uhr im Offenen Kanal über Kabelfernsehen (Programmplatz 391) und gleichzeitig als Livestream (www.mok-kassel .de). Wiederholt wird sie am 22.7. um 22 Uhr und am 23.7. um 2 Uhr, 6 Uhr, 10 Uhr und 14 Uhr sowie am 24./25.7. jeweils um 20 Uhr. In die Mediathek wird sie dann vermutlich ab Montag, den 26.7., in vier Teilen eingestellt.

Kom.Lyrik 02.07.2021 K H Mierke 4086 7043Kulturamtsleiterin Carola Metz und Tobias Krechel für die Well being Stiftung hoben eingangs in ihren Grußworten die Zuversicht hervor, die nach entbehrungsreicher Zeit gerade für junge Menschen von dem Projekt und der Veranstaltung ausgehen würde. Friedrich Block erläuterte in seiner Einführung den Kerngedanken des Projekts: Es gehe darum, junge Menschen mit ganz unterschiedlichem Bildungshintergrund die Faszination zeitgenössischer Poesie zu eröffnen, indem die Schülerinnen und Schüler aktiv und kreativ auf Gedichte reagieren, sie umsetzen und inszenieren. Diese Form poetischer Bildung könne die jungen Menschen ermächtigen, die Vielfalt, Offenheit, Schönheit, Sprachsensibilität und kritische Kraft poetischer Texte zu erleben. Denn das Gedicht ermögliche wie wenig andere Kunstformen, den Erfahrungen mit den enormen Herausforderungen der Gegenwart Ausdruck zu geben. Die Komik helfe dabei, Schwellen zu überwinden, und das vermeintlich Schwere leichter zu nehmen, ohne es auszublenden.
Kom.Lyrik 02.07.2021 K H Mierke 4086 12Zu Beginn standen komische Gedichte von Otto Heinrich Kühner im Zentrum. Ausgesprochen vielfältig waren bereits hier die Umsetzungen: ob nun als gekonnte Vertonung durch einen Musik-Leistungskurs der JGS und als körperbetonter Sprechakt auf der Bühne des Kurses für Darstellendes Spiel der Jacob-Grimm Schule (Leitung: Ede Müller) oder als hinreißender Film, der an der Schule am Wall entstand, deren Grundschüler aus verschiedensten Kulturen stammen.
Dalibor Marković hatte mit Förderschülern der Käthe-Kollwitz-Schule in Hofgeismar eines seiner Sprechgedichte als Film umgesetzt. Im zuvor aufgezeichneten Gespräch betonte er, welche Möglichkeiten in einem kreativen Umgang mit Gedichten gerade auch für Kinder und Jugendliche stecken, die kaum lesen und schreiben können oder der deutschen Sprache nicht recht mächtig seien.
Dagmara Kraus, Christian Maintz und Karla Reimert trugen ihre Gedichte vor, deren Bildlichkeit sowohl szenisch als auch filmisch umgesetzt worden war – wirklich beeindruckend sind hier der Einfallsreichtum und auch die ästhetische Kraft der Verarbeitungen!
In den begleitenden Gesprächen hoben die Schülerinnen und Schüler hervor, wie befreiend und inspirierend sie die Möglichkeit erlebt hätten, sich Gedichte anders als mit einer klassischen Gedichtanalyse des Deutschunterrichts kreativ und subjektiv zu erschließen: statt des Ringens um die richtige Interpretation und die Intention des Autors habe es vielmehr das Ringen um Wörter, Bilder und Klänge gegeben, ganz persönliche Zugänge und ein intensives Eindringen in die Welt des Gedichts.
Darin wurden sie von den anwesenden Autorinnen bestätigt: DIE richtige Interpretation gebe es gar nicht, dagegen Vielfalt und Mehrdeutigkeit, ihre vermeintliche Intention sei eine Fiktion. In dieser Hinsicht entspreche das Gedicht auch der Uneindeutigkeit gegenwärtiger Verhältnisse (Stichwort: „Ambiguitätstoleranz“).
Kom.Lyrik 02.07.2021 K H Mierke 4086 6936Dagmara Kraus forderte denn auch ausdrücklich, dass aus diesen Gründen der kreative Umgang mit dem Gedicht unbedingt in den Lehrplänen aller Schulstufen festgeschrieben werden müsse. Und Karla Reimert, die am Berliner Haus für Poesie die Abteilung für poetische Bildung leitet, appellierte an die Schülerinnen und Schüler, Gedichte zu schreiben, an die Schulen, dies, wie es in vielen anderen Ländern der Fall sei, zu ermöglichen, und an die Lehrer, Talente zu entdecken und zu fördern.
Alles in allem war das vierstündige Programm für alle Anwesenden absolut kurzweilig und erfrischend. Die Organisatoren streben an, das einzigartige Projekt fortzusetzen und – sofern dafür Ressourcen gefunden werden – in Kassel zu verankern. Als Nächstes wird an einer Website gearbeitet, um dort die vielen beeindruckenden Ergebnisse zugänglich zu machen.
Gefördert wurde das Projekt vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, der Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Kulturamt der Stadt Kassel sowie Lesungen und Gespräche im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung fьr Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds.

 


Text: Ede Müller, mit freundlicher Genehmigung der Stiftung Brückner-Kühner (redaktionelle Anpassung: Annabelle Weyer)

zu den Fotos: ganz oben rechts: Friedrich W. Block (Stiftung Brückner-Kühner), Christian Maintz (Dichter), Ede Müller (Schultheaterzentrum), Dagmara Kraus und Karla Reimert (Dichterinnen), Maria Rehborn (Schultheaterzentrum), dahinter Mitglieder des Leistungskurses Musik der Jacob-Grimm-Schule. Weitere Fotos: LK Musik (Leitung: Florian Brauer) der JGS und Grundkurs Darstellendes Spiel der JGS (Leitung: Ede Müller)

Alle Fotos: Karl-Heinz Mierke. Copyright: Stiftung Brückner-Kühner und K.H. Mierke.

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Bigbandkonzert auf dem Schulhof

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Ein Konzert? Das war monatelang in diesem Schuljahr undenkbar. Gerade die Musiker*innen der Jacob-Grimm-Schule hatten es in diesem Corona-Jahr schwer, Proben und das gemeinsame Musizieren waren kaum möglich, an die traditionellen Konzerte, die sich sonst über das Schuljahr verteilen, war gar nicht zu denken. Umso erfreulicher war es, dass die Bigband (Leitung: Florian Brauer und Bernd Trusheim) zum Abschluss der Saison für die Schulgemeinde unter freiem Himmel auf dem Schulhof ein Konzert organisieren konnte, das die letzten zwei Schulwochen einläutete und schon einmal - trotz des Regenwetters - Ferienstimmung verbreitete. Dem Ensemble war es gelungen, ein Programm mit Songs von Ray Charles („Halleluja, I Love Her So“) und Norah Jones („Don`t Know Why“) über „Family Guy“ (Titelsong der gleichnamigen Serie) und „Faith“ (aus dem Film „Sing“) bis hin zu dem Titel „Birdland“ (Joe Zawinul/Weather Report) auf die Beine zu stellen. Dabei konnten die mitwirkenden Abiturient*innen Charlie Ahrendts (Saxophon), Tarek El Ferjani (Trompete), Merle Glock (Trompete), Lotte Heinrich (Posaune) und Finn Schulze (Gitarre) gebührend verabschiedet werden. Unterstützung gab es von dem Kasseler Jazz-Musiker Urban Beyer am Klavier, der neben der Saxophonistin Elisabeth Flämig häufig bei den Proben und Workshops der Bigband mitarbeitet, sowie von den Lehrern im Vorbereitungsdienst Christian Hanf und Thomas Hoffmann. Am Gesang glänzte Amelie Urbassek (Q2), die von Florian Brauer am Mikrofon Verstärkung bekam.
Unter den Zuhörer*innen befand sich auch der ehemalige Leiter der JGS, Arnulf Hill, und die eigentliche Chefin der Bigband, Lisa Sommerfeld, die gerade wegen ihres zweiten Kindes pausiert.

Text: Bernd Trusheim/Annabelle Weyer

Fotos: Lara Likci 

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Erfolg beim Zeitungsprojekt der FAZ

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Kasseler Bunkerpilze für Gourmets

Seit September 2020 nimmt der Politik-und-Wirtschaft-Leistungskurs der Qualifikationsphase 2 am Zeitungsprojekt "Jugend und Wirtschaft" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung teil und hat hier einen ersten Erfolg zu verbuchen: Paulina Königs Artikel „Die Kultur ist im Keller“ wurde am 01.7.2021 in der FAZ veröffentlicht.
Ziel des Projekts und der bundesweit 50 teilnehmenden Schulen ist es, dass Schüler*innen über ausgefallene Geschäftsideen recherchieren und daraus eigene Wirtschaftsartikel verfassen. Die besten dieser Artikel werden alle vier Wochen in der FAZ auf der Sonderseite "Jugend + Wirtschaft" veröffentlicht.
Paulina hat in ihrer Arbeit gleich zwei Innovationen zusammengefügt: Sie beschreibt, wie bisher ungenutzter Kasseler Kellerraum zur Zucht von essbaren Pilzen verwendet und damit auch in der Stadt eine nachhaltige Wertschöpfungskette aufgebaut werden kann. Das dafür notwendige Substrat besteht u.a. aus dem Kaffeesatz städtischer Kaffees, das sonst im Abfall landen würde und so einer neuen Bestimmung zugeführt wird.

Text: Sven Haferburg

Hier finden Sie Paulina Königs FAZ-Artikel vom 01.07.2021.

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