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Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl

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DSC 0048Am 16.09. war es wieder so weit!


Kurz vor der Bundestagswahl stellten sich die Direktkandidat*innen des Kasseler Wahlkreises den Fragen der JGS-Schüler*innen.
 Eingeladen waren alle Parteien, die derzeit im Bundestag vertreten sind:
 Timon Gremmels (SPD), Stephanie Schury (Die Linke), Boris Mijatovic (Bündnis 90/Die Grünen), Michael Aufenanger (CDU), Timo Evans (FDP, als Vertretung für den verhinderten Matthias Nölke) sowie Sybille Johst (AfD, diese erschien jedoch nicht).
 Die Politik- und Wirtschaftsleistungskurse der Q1 hatten die Podiumsdiskussion inhaltlich vorbereitet. Aber nicht nur das - zusätzlich wurden weitere Nachfragen antizipiert, um weiter auf die Kandidat*innen eingehen zu können.


Den gesellschaftlich aktuellen Themen entsprechend zielten viele Fragen auf den Klimaschutz ab. Mit welchen Maßnahmen wollen die Parteien den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren? Wie sollen diese Maßnahmen umgesetzt werden? Wie wird die Frage nach Klimagerechtigkeit beantwortet und gelöst? Ist Gas Teil der Lösung?


CDU und FDP setzten bei diesen Themen hauptsächlich auf Effizienz, das bedeutet Emissionseinsparungen durch Innovation. Die Vorschläge der Grünen und Linke bezogen sich vor allem auf eine direkte Reduktion von Treibhausgasen. Die Fragen an Timon Gremmels beschäftigten sich in erster Linie mit seiner Mitgliedschaft im Gaslobbyverein „Zukunft Gas“. Er bestätigte die Mitarbeit und begründete sie damit, dass Gas ein wichtiger Transformationsenergieträger sei.


DSC 0033Auch das immer wieder diskutierte Thema der Cannabislegalisierung war Teil der Gespräche. Spannend hieran war, dass alle Kandidat*innen mindestens offen für eine Legalisierung von THC-haltigen Produkten waren. Als Argumente wurden der florierende Schwarzmarkt, die damit verbundene Belastung der Strafverfolgungsbehörden und der Konsument*innen-Schutz genannt.


Uneinigkeit gab es hingegen bei sozialen Fragen. Wie sollen die Kosten der Pandemie getragen werden? Ist die Vermögensteuer eine Lösung? Wie können wir dafür sorgen, dass Geld gerechter verteilt wird?
Sowohl Linke, Grüne als auch die SPD waren sich darüber einig, dass Reiche eine soziale Verpflichtung haben, der sie nachkommen müssten. Deshalb forderten die Kandidat*innen der drei Parteien hier klar eine Besteuerung von Vermögen. Timo Evans und Michael Aufenanger traten für das Gegenteil ein, um der Wirtschaft mehr Möglichkeiten für Innovationen und somit Wachstum zu ermöglichen. 

Im Anschluss wurde allen Schüler*innen die Möglichkeit geboten, Fragen zu stellen und zu hinterfragen. Hierbei kam es trotz des Zeitdrucks noch einmal zu Diskussionen, die zum Teil noch nach der eigentlichen Podiumsveranstaltung weitergeführt werden konnten.
Wir danken allen beteiligten Lehrer*innen und Schüler*innen für die Vorbereitung und Organisation der Veranstaltung sowie den Direktkandidat*innen für ihre Bereitschaft, sich den Fragen der Schüler*innen zu stellen.

Text: Mascha Licht, Christopher Lux, Politik und Wirtschafts-Leistungskurs der Q1

Fotos: Annabelle Weyer

 

 

 

 

 

 

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Wir begrüßen die neue Einführungsphase

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DSC 3549Auch in diesen besonderen Zeiten konnte die neue Einführungsphase im Schuljahr 2021/22 auf der JGS traditionell in der Sporthalle begrüßt werden. Wie schon im letzten Jahr fand auch der Empfang des neuen Jahrgangs in Gruppen, mit Abstand und Hygienekonzept statt. So konnten die über 200 neuen Schüler*innen in zwei Etappen begrüßt werden. Wie eigentlich üblich, war dies nicht mit großer musikalischer Besetzung möglich, einen angemessenen musikalischen Empfang gab es aber trotzdem durch die Sängerinnen Amelie Urbassek, Mela Kirschke und die Musiklehrer Bernd Trusheim und Florian Brauer. Grußworte der Schulleitung sowie der Leiterin der Einführungsphase, Silke Franz, und der beiden aktuell noch amtierenden Schülersprecherinnen Marieke Eichstaedt und Amelie Urbassek rundeten den Einstieg in der Turnhalle ab, bevor - nach einem kurzen Empfang durch SV draußen vor der Turnhalle - die neuen Klassen ihre Tutor*innen sowie Pat*innen aus der Qualifikationsphase kennenlernten und alle wichtigen Informationen erhielten.

Die JGS wünscht allen neuen Schüler*innen viel Erfolg auf der Jacob-Grimm-Schule!

Text und Foto: Annabelle Weyer

 

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#haltungzeigen

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JGS Haltung zeigen„Am 2. Juni jährt sich der Todestag von Walter Lübcke. Auch zwei Jahre nach dem Mord hat, wie die Ereignisse in Hanau gezeigt haben, die rechtsextremistische Bedrohung nichts von ihrer Aktualität verloren und bleibt drängende Aufgabe unseres Rechtsstaats und aller Demokraten.“

Dr. Wolfgang Schäuble

Präsident des Deutschen Bundestages

 

Die Jacob-Grimm-Schule verpflichtet sich ausdrücklich einer offenen und pluralistischen Gesellschaft und wird immer dann #haltungzeigen, wo die gemeinsamen Werte unserer Demokratie bedroht werden.

Aus diesem Grund beteiligen wir uns an dem Projekt #haltungzeigen.

Mehr Informationen und wie man sich beteiligen kann unter: https://haltungzeigen.eu/

Foto: Jannik Heidrich (Q3)

Attraktives Alternativprogramm zum Praktikum u.a. mit Kunstprojekt "SELFIT"

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DSC 0032Besonders die Einführungsphase der Jacob-Grimm-Schule traf der Distanzunterricht hart: Das hieß fünf Monate lang zuhause lernen. Normalerweise hätten die Schüler*innen ihr Betriebspraktikum im April absolviert, aber auch dieses musste pandemiebedingt verschoben werden. Doch nun konnte dieses in den letzten beiden Wochen vor den Sommerferien stattfinden. So konnten die 215 Schüler*innen der Einführungsphase neue Eindrücke sammeln und Orientierung finden, was in dieser Zeit natürlich besonders wichtig ist. Für 77 Schüler*innen der Einführungsphase bedeutete die Pandemie aber auch, dass sie keinen Betrieb fanden, der einen Praktikumsplatz zur Verfügung stellen konnte. Für sie hat die Leiterin der Berufs- und Studienorientierung an der JGS, Heike Haschen, mit Unterstützung zahlreicher Kolleg*innen und der Schulleitung jedoch in diesem Jahr ein besonders Alternativprogramm auf die Beine gestellt. So konnten die Jugendlichen zwischen dem Kunstprojekt „SELFIT“ mit der Künstlerin Katrin Leitner und der Schauspielerin Valeska Weber (organisiert von Domenica Haas), dem Projekt Datenverarbeitung, in dem der Kollege Jörg Geßner Einblicke in die Arbeit mit Office-Paketen, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen gab, was im Rahmen der Digitalisierung einen immer größeren Stellenwert bekommt, sowie der Praxisphase „Studienorientierung“ in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften der Universität Kassel entscheiden (Organisation: Violetta di Fuccia). In diesem Projekt wurde den 23 Interessierten ein Überblick über die mathematisch-naturwissenschaftlichen Studiengänge, ihre Ausrichtung, Inhalte und Berufsperspektiven gegeben, sie erhielten die Möglichkeit eines Austauschs mit Studierenden sowie Lehrenden der Universität und der eigenen Recherche zu verschiedenen Berufsfeldern anhand digitaler Ressourcen sowie anschließender Reflexion, was sicherlich eine gute Grundlage für die spätere Berufsentscheidung bot.

DSC 0068Darüber hinaus gab es zum Auftakt für alle einen Workshop mit Herrn Dr. Wieland von der Agentur für Arbeit sowie eine mehrtägige, individuelle Recherchephase, die zu einem Berufsfeld oder Thema des Bereichs Studien- und Berufsorientierung durchgeführt werden sollte und in einer Präsentation vor Mitschüler*innen und den betreuenden Kolleg*innen der JGS mündete. 

Besonders bemerkenswert war die Präsentation der 36 Schüler*innen, die ihre Ergebnisse aus dem Kunstprojekt am Ende der zweiwöchigen Projektphase einem kleinen Publikum zeigten. Zu sehen waren neonbunte Installationen, Projektionen, Ton- und Filmaufnahmen sowie kleine Performances rund um das Thema Selbstporträts, das eigene Selbstbild im Zusammenhang mit den sozialen Medien und den Prozess des „sich selbst Darstellens und Abbildens“, mit dem die Jugendlichen frei experimentierten. Die Teilnehmer*innen stellten sich zusammen mit der bildenden Künstlerin Katrin Leitner und Schauspielerin Valeska Weber, unterstützt vom Kulturnetz Kassel e.V., Fragen wie: „Wer bin ich? Was ist mein inneres Selbst? Wer und was werde ich später einmal sein?“ und ebneten so mit ihrer Zwischenpräsentation den Weg zu einem „temporären Selfiemuseum“, das in Form einer multimedialen Installation im November in Kassel realisiert werden soll. Darüber hinaus machten die Schüler*innen in ihrer Reflexion zum Abschluss der Präsentation deutlich, wie wichtig, produktiv und gemeinschaftsstiftend ein solches Projekt gerade nach diesem Pandemiejahr und der Isolation im eigenen Heim sein kann.

Text und Fotos zum Projekt "SELFIT": Annabelle Weyer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zahlreiche Ehrungen für JGS-Abiturient*innen

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DSC 0036Wer das Abibuch in der Hand hält, schaut auf ein „Drama in III Akten“ als großformatige „Reclamm“-Ausgabe - welches als Schlüssel zum Abitur bezeichnet wird. Dramatisch waren sicherlich die letzten Monate, besonders auch für die Abiturient*innen, die sich immer wieder auf neue Situationen zwischen Distanz- und Präsenzunterricht einstellen mussten. Schon früh war klar, dass in diesem Jahr alles etwas anders sein würde und auch der traditionelle „Abiball“ der Jacob-Grimm-Schule nicht stattfinden kann. Dennoch gelang es der Schulleitung und dem Organisator Thomas Wittwer kurzfristig, eine Abiturfeier mit Zeugnisübergabe in der Stadthalle Baunatal zu organisieren - auch wenn diese in Etappen und nicht gleichzeitig mit allen Kursen stattfinden konnte.

Dies war angesichts der zahlreichen Ehrungen umso erfreulicher und die 166 Abiturient*innen konnten trotz Pandemie nun ihre Abiturzeugnisse in feierlichem Rahmen überreicht bekommen.
DSC 0117Eingerahmt wurde die Übergabe durch Reden der Schulleiterin Kerstin Otto sowie des Abiturienten Simon Richter und auch der Dank an die Tutor*innen, die in diesem Jahr besonders viele E-Mails mit immer neuen Erlassen und Informationen zu verschicken hatten, durfte nicht fehlen. Die musikalischen und erheiternden Beiträge des Musik- und Biologielehrers Florian Brauer trugen darüber hinaus einen wesentlichen Beitrag zu der feierlichen und ausgelassenen Stimmung bei, wodurch deutlich wurde, wie wichtig eine solche gemeinsame Feier am Ende der Schulzeit ist.
Die zahlreichen Ehrungen an diesem Abend spiegelten die herausragenden Leistungen sowie das Engagement und den Einsatz in vielfältigen Bereichen wider.
Schulleiterin Kerstin Otto ehrte nicht nur die zehn besten Abiturient*innen mit den hervorragenden Abschlüssen von 1,0 bis 1,2 (Charlotte Ahrendts, Leon Becker, Hannah Fiona Bosmann, Jasmin Iqbal, Carolin Sophia Kreß, Yuying Lin, Tim Oehme, Eva Anna Plath, Elisabeth Magdalene Rehborn, Julia Ritter), sondern es folgten zahlreiche weitere Preisverleihungen: So bat der Förderverein der Jacob-Grimm-Schule die Abiturientin Charlotte Ahrendts, die nebenbei auch noch Fotos der gesamten Veranstaltung machte, für das beste Abitur, sowohl den Mathematikpreis als auch den Physikpreis für besondere Leistungen auf die Bühne.
Neben dem Stadtschulsprecher Simon Richter wurden Lea Maria Addy, Max Maurice Adler, Madita Berenike Bollenbach, Luca Maria Fuhrmann, Lucy Franka Hartstang, Jola Käthe Heimbs, Lotte Anna Jule Heinrich, Dominik Ernst Hemming, Manuel Moderow, Anouk Luise Nolte, Emma Pfannstiel, Elisabeth Magdalene Rehborn, Mignon Luna-Maria Vahl, Medea von Löhneysen, Florentine Wiesmann und Johannes Christoph Wöllenstein für ihr besonderes Engagement in der Schülervertretung geehrt.
DSC 0093Des Weiteren wurden besondere Leistungen in den Fächern Latein (Hannah Fiona Bosmann), Kunst (Mignon Luna-Maria Vahl), Physik (Max Maurice Adler, Finn Schulze), Mathematik (Ruizhi Wang) und Informatik (Celina Anja Werkmeister) gewürdigt, im Fach Chemie wurden Simon Richter, Carolin Kreß und Emre Yildirim mit dem Preis der Gesellschaft deutscher Chemiker e.V. (GdCh) für die jahrgangsbesten Abiturient*innen geehrt und erhielten eine Jahresmitgliedschaft beim GdCh plus einen Buchpreis, wie auch alle anderen, die herausragende Leistungen gezeigt hatten.
Des Weiteren wurden Medea von Löhneysen, Anouk Luise Nolte, Eva Anna Plath und Milaine Taye für ihre Leistungen bei den Cambridge Advanced Prüfungen auf die Bühne gerufen, Medea von Löhneysen erreichte die Bestnote und zeigte dabei Englischkenntnisse auf muttersprachlichem Niveau.
Auf diese Weise konnten die Abiturient*innen in angemessenem Rahmen ihre bestandenen Prüfungen feiern und sich voneinander verabschieden. Wir wünschen allen Absolvent*innen alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg!

Text: Annabelle Weyer, Fotos: Charlotte Ahrendts

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